roland schiltknecht
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1957, wohnhaft in Haslen/GL, lernte das Hackbrettspiel weitgehend autodidaktisch. Er begann Anfang der 1980er-Jahre alpine Volksmusikelemente mit Elementen aus Jazz und Rock zu verbinden und mit den Möglichkeiten des alpinen Hackbretts zu experimentieren. Es geht ihm dabei nicht um Verjazzung traditioneller Volksmusik, sondern um Überlagerungen und Verzahnungen von gemeinsamen musikalischen und rhythmischen Strukturen. Roland gründete 1983 zusammen mit seinem Bruder Gabriel Schiltknecht die Folk-Jazz-Rock-Formation SCHILDPATT und trat mit dieser Formation an nationalen und internationalen Jazz-Festivals auf, u.a. 1984 in Zürich, 1985 an der Weltausstellung in Tsukuba (Japan), 1986 in Montreux und 1987 in Berlin. Es folgten 1999 eine Tour in Bolivien und 2004 vier Konzerte in Teheran. Diverse CD-Produktionen dokumentieren sein musikalisches Schaffen, u.a. mit SCHILDPATT, Curt Cress (Drums) und Eberhard Weber (Bass), als Solist auf Stefan Eichers CD "Engelberg" und der CD-Eigenproduktion "steinsam", ferner zusammen mit dem persischen Santur-Spieler Alan Kushan und dem Alphornspieler Roland Dahinden aufder CD "Tunsch". Mit Hans Kennels ALPINE EXPERIENCE bestritt Roland zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, u.a. in Osteuropa und Australien. Auch Roland wirkte beim Grossprojekt "Tien Shan-Schweiz Express" mit.